Baufragen

Von Anbeginn der Kooperative gab es für uns immer nur die alten Häuser im Dorf. Einerseits konnten wir uns keine anderen leisten, andererseits – wer will schon im Neubaugebiet wohnen? Und wie soll man ohne Wasser und Strom arbeiten? In unserer Anfangszeit war solchen Mängeln noch recht leicht abzuhelfen: Provisorien aller Art – teils heute noch in Betrieb – durchzogen bald Häuser und Gelände, und zumindest notdürftig konnte gearbeitet werden. Später dann folgten anspruchsvollere Masznahmen im Innenausbau, die zu einem groszen Teil auch heute noch nicht abgeschlossen sind. Die Entwicklung der Betriebe schuf immer neuen Bedarf an Arbeitsräumen und Menschen müssen ja auch wohnen. Da hinken wir immer noch hinterher, denn Baumasznahmen erfordern neben unserer Arbeitszeit ein teilweise beträchtliches Budget, und so lange wir zurückschauen, hatten wir von Beidem immer sehr wenig und wenn, dann ungleichzeitig. Ohne finanzielle und tätige Hilfe vieler Freunde wäre Manches nicht möglich gewesen, was auf diesem Gebiet geleistet wurde.

Aufgelöst ist diese Problematik bis heute nicht und so haben wir uns teilweise mit dem Fortschritt als Schnecke abfinden müssen und uns auch darauf eingerichtet, für den Fortgang am Bau auf tätige Mithilfe zu setzen. So suchen wir ständig Menschen, die in der freundlichen Jahreszeit (und darüber hinaus) mit uns und anderen Gästen gemeinsam ihre Energie auf den Dürnauer Baustellen zum Einsatz bringen wollen. Hierzu ergeht unsere herzliche Einladung.